Aktuell

November 2022

Am 14. November 2022 werde ich um 19:30 Uhr in der St. Barbara Gemeinde in Dortmund Dorstfeld einen Vortrag halten zum Thema: “Von der Quantenphysik zur Dreifaltigkeit”.

Die Vortragsfolien stehen hier zur Ansicht und zum Download bereit:

Download (PDF, 1.36MB)

Oktober 202

Am 22. Oktober 2022 habe ich auf der Jahrestagung des “Netzwerk NTE e.V.” einen Vortrag gehalten zum Thema: Panentheismus – Ein neues Gottesbild, kompatibel mit Nahtoderfahrungen und der Wissenschaft”.

Die Vortragsfolien stehen hier zur Ansicht und zum Download bereit.

Download (PDF, 1.14MB)

Außerdem steht eine Tonaufzeichnung des Vortrages in leicht überarbeiterter Fassung und mit den Vortragsfolien synchronisert zum Download zur Verfügung. Die Dauer des Vortrags beträgt 53 min, die Dateigröße betragt ca. 300 MB:
https://my.hidrive.com/lnk/uEyzmkfD

September 2022

Im Rahmen des Projektes “Before I die…” der Johannesgemeinde in Iserlohn-Nussberg  halte ich am Mittwoch, den 21. September, um 19:00 Uhr einen Vortrag zum Thema: “Ein Blick nach drüben – Erfahrungen von Menschen im Umfeld des Todes – Konsequenzen für unser Menschen – und Gottesbild”.

Download (PDF, 3.76MB)

Die Termine weiterer geplanter Vorträge  finden Sie unter Vortragstermine.

April 2022

Am 30, April habe ich in der Evangelischen Akademie Villigst im Rahmen des Arbeitskreises Naturwissenschaft und Theologie mein Buch “Wissenschaft und Glaube” vorgestellt. Für die Ausführungen zur Quantenontologie habe ich zusätzliche Informationen von Dr. Hans-Jürgen Fischbeck (“Erkenntnis und Bekenntnis”, LIT Verlag 2021) verwendet.

Die Folien stehen zum Download zur Verfügung.

April 2022

In diesem Monat, April 2022, erschien das Buch „Kopfarbeit“ von Prof. Dr. Peter Vajkoczy, dem Direktor der Klinik für Neurochirurgie der Berliner Charité. Im Vorwort des Buches beschreibt er die berühmt gewordene und 1991 von einem seiner Lehrer, Prof. Robert F. Spetzler, durchgeführte Gehirnoperation an der Sängerin Pamela Reynolds. Diese Operation ist nicht nur wegen der außergewöhnlichen Operationsmethode bekannt geworden, sondern insbesondere auch deshalb, weil die Patientin während dieser OP eine tiefe Nahtoderfahrung hatte. Für die Diskussionen um Nahtoderfahrungen hat gerade diese Nahtoderfahrung von Pam Reynolds eine besonderer Bedeutung, weil die ungewöhnlichen und extrem kontrollierten Umstände der Operation die häufig vorgebrachte Argumente gegen die Glaubwürdigkeit von Nahtoderfahrungen ins Leere laufen lassen.

Die Umstände der Operation waren deshalb so besonders, weil das Gehirn während der OP komplett blutleer war, die Patientin wegen Herzstillstand und Atemausfall klinisch tot war und alle Körperfunktionen während der gesamten OP sehr genau kontrolliert wurden. Die angewandte Operationstechnik nennt sich Hypothermie cardiac standstill, die wegen ihrer Gefährlichkeit nur ex­trem selten eingesetzt wird. Bei Pamela Reynolds wurde sie in Betracht gezogen, weil sie ein großes Aneurysma an einer schwer zugänglichen Stelle am Hirnstamm hatte.

„Man würde die Patientin in einen Zustand versetzen, in dem sie klinisch tot war, Herzstillstand durch Unterkühlung. Keine Atmung mehr, keine Hirnaktivität während des Eingriffs, kein Blut mehr im Gehirn – absoluter Stillstand. Nur unter diesen extremen Bedingungen könnte eine Operation gelingen. Pam Reynolds sollte sich also in den klinischen Tod versetzen lassen, um zu überleben – sofern man es denn schaffen würde, sie auch wieder ins Leben zurückzuholen.“ (S. 7)

Pam Reynolds überlebte den Eingriff. Zu ihrem eigenen Erstaunen und zum Erstaunen des Operationsteams hatte sie während der OP eine tiefgehende Nahtoderfahrung. „Sie konnte zahlreiche Details von der Operation, von den Gesprächen im OP-Saal wahrheitsgetreu wiedergeben; sie konnte einzelne Instrumente beschreiben, die zum Einsatz gekommen waren. Doch all das hatte sich ereignet, als sie, permanent überwacht, ohne jegliche Hirnaktivität auf dem OP-Tisch lag- die Ohren verschlossen, die Augen abgedeckt. Eine spektakuläre, schier unglaubliche Geschichte.“ (S. 8) Häufig angeführte Argumente gegen die Echtheit solcher Berichte wie die Wahrnehmung von Details des OPs oder der Instrumente während der Phase des Hereinfahrens und des Ausschleusens oder das Mithören von Unterhaltungen des OP-Teams sind hier wegen der geschilderten Umstände gegenstandslos. Daher ist – in meinen Augen – die Überzeugungskraft der Nahtoderfahrung von Pam Reynolds für die Echtheit von außerkörperlichen Erfahrungen und die Möglichkeit von akustischen und optischen Wahrnehmungen während dieser Phase kaum zu überbieten.

Ich erwähne die Tatsache, dass in diesen Tagen ein wissenschaftlich anerkannter Neurochirurg eine Nahtoderfahrung an den Anfang seines bereits nach wenigen Tagen berühmten Buches stellt, auch deshalb, weil ich darin mehr sehe als ein bemerkenswertes Detail. Es ist meinen Augen ein deutliches Zeichen der zunehmenden Wertschätzung und möglichweise auch eine Trendwende in der Beurteilung von Nahtoderfahrungen in Kreisen der Medizin. Darüber hinaus ist gerade die Nahtoderfahrung von Pam Reynolds ein schönes Gegenargument gegen die immer wieder aufkommende Behauptung, Nahtoderfahrungen seien nichts anderes als das letzte Aufbäumen eines sterbenden Gehirns, das dem Sterbenden schöne Gefühle, Bilder und Erinnerungen liefere, um ihm das Sterben zu erleichtern. Bei einem Gehirn, wie dem von Pam Reynolds gab es kein letztes Aufflackern, es war komplett von Blut entleert, sodass die Neuronen überhaupt nicht mehr arbeiten konnten. Außerdem wurden alle elektrischen Aktivitäten permanent kontrolliert – die EEG-Linie verlief immer bei null. Ein häufig berichteter „Tsunami“ neuronaler Aktivitäten im Augenblick des Sterbens, der u.a. als Ursache für die Erfahrung eines Lebensfilms vermutet wird, wurde nicht beobachtet.

Wer Nahtoderfahrungen nicht wahrhaben will, weil sie nicht in sein Weltbild passen, den wird auch das beeindruckende Beispiel der Nahtoderfahrung Pam Reynolds nicht überzeugen. Aber die zunehmende Bereitschaft auch von wissenschaftlich ausgewiesenen Personen – wie dem Direktor der Neurochirurgie der Charité, Peter Vajkoczy -, Nahtoderfahrungen ernst zu nehmen und nicht gleich als Halluzinationen oder sonstige Pseudophänomene abzutun, ist ermutigend und weckt die Hoffnung auf einen allmählichen Gesinnungswandel zum Thema ‘Nahtoderfahrung’ auch in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit.

(Ein ausführlicher Bericht der Nahtoderfahrung Pamela Reynolds ist zu finden im Buch “Endloses Bewusstsein” von Pim van Lommel auf den Seiten 181-189)

April 2022

Im NTE – REPORT des Netzwerk Nahtoderfahrung e.V. vom April 2022 erschien eine Rezension meines Buches: „Wissenschaft und Glaube – Quantenphysik und Nahtod-Erfahrung“ von Gregor Bauer, wofür ich mich ganz herzlich bedanke:

„Quantenphysik und Nahtod-Erfahrungen“. So lautet der Untertitel des jüngsten Buches von Andreas Neyer, emeritierter Professor für Mikrostrukturtechnik. In der September-Ausgabe dieses Rundbriefs war es bereits kurz vorgestellt worden.

Quantenphysik und Nahtod-Erfahrungen? Was haben die beiden Themen miteinander zu tun? Als Andreas Neyer noch Physik studierte, hätte er diesen Zusammenhang auch nicht hergestellt. Damals beschäftigte er sich mit Quantenphysik als einem „Rechenwerkzeug, um bestimmte Messwerte vorherzusagen“. So schildert er es in einem Radio-Interview, das über seine Website abrufbar ist (www.andreas-neyer.de > Über mich). Aber Neyer hatte noch eine andere Seite: Er interessierte sich auch für Mystik. So kam es, dass er durch den großen Mystik-Vermittler Willigis Jäger auf Parallelen zwischen Quantenphysik und Mystik aufmerksam wurde.Und Nahtod-Erfahrungen sind für Neyer mystische Erfahrungen, die „durch lebensbedrohliche Verletzungen im Zustand der Bewusstlosigkeit hervorgerufen wurden.“

Was Menschen mit Nahtoderfahrungen erlebt haben, ist oft kaum mit dem klassischen Weltbild der Physik vereinbar. Dass uns das nicht zu irritieren braucht, können wir von der Quantenphysik lernen. Denn sie war es, die dieses Weltbild schon vor bald 100 Jahren schwer in Bedrängnis brachte. Beschreibt sie doch Phänomene, mit denen sich sogar Albert Einstein teilweise schwertat: In der Welt des Allerkleinsten gilt das eherne Gesetz von Ursache und Wirkung ebenso wenig wie die Gebundenheit an Raum und Zeit. Ja, es gilt nicht einmal unsere selbstverständliche Überzeugung, dass ein Teilchen nicht gleichzeitig an zwei Orten sein kann. Und die kleinsten Teilchen, aus denen sich alle Materie zusammensetzt, sind so wenig materiell, dass sich heute in der Wissenschaft kaum noch jemand als Materialist bezeichnet: „Befinden sie sich in einem ungestörten, isolierten Zustand, dann berühren sie mit ihrer immateriellen, informationsartigen Wellenfunktion die Welt des Geistes“ (Neyer S. 33). Solche erstaunlichen Eigenheiten der Quantenphysik haben immer schon esoterisch und spirituell interessierte Menschen angezogen. Die Versuchung ist deshalb groß, diese Wissenschaft für die eigenen weltanschaulichen Spekulationen zu vereinnahmen. Aber dafür ist Andreas Neyer zu sehr Physiker. Er stellt klar: Beweisen lassen sich die jenseitigen Welten, von denen Nahtoderfahrene berichten, mit den Mitteln der Quantenphysik nicht. Aber wir verdanken ihr, dass auch in den Naturwissenschaften selbst wieder denkbar geworden ist, was zuvor undenkbar schien. Was viele Theologinnen und Theologen bereits aufgegeben hatten, erschließt Neyer aus der Physik neu: Der Glaube an Gott, an einen tieferen Sinn des Lebens und an ein Jenseits ist nicht etwa nur spekulativ oder gar irrational. Für diesen Glauben sprechen vielmehr vernünftige Gründe und konkrete Anhaltspunkte.

Im ersten Kapitel bietet Andreas Neyer zunächst einen allgemeinverständlichen Überblick über die faszinierendsten Phänomene der Quantenphysik. Im nächsten Kapitel führt er in die Mystik ein und stellt große Mystikerinnen und Mystiker vor. Das dritte Kapitel über Nahtod-Erfahrungen beschreibt deren Merkmale, stellt wichtige Studien vor und befasst sich mit den Diskussionen über ihren Realitäts-Gehalt. Im vierten Kapitel stellt er Zusammenhänge zwischen Quantenphysik, Mystik und Nahtod-Erfahrungen her. Im letzten Kapitel sowie in zwei Anhängen diskutiert Neyer verschiedene weltanschauliche und wissenschaftliche Konzepte, die zum Verständnis transzendentaler Erfahrungen beitragen können, wie Panpsychismus, Pantheismus, Tropenontologie, Teilhard de Chardins radiale und tangentiale Energie, David Bohms implizite Ordnung und Rupert Sheldrakes morphologische Felder. Von der Quantenphysik und von Nahtod-Erfahrungen her eröffnen sich unterschiedliche Zugänge zu der einen Wirklichkeit, in der wir leben. Andreas Neyer zeigt, wie diese Zugänge einander ergänzen und für ein sinnerfülltes Leben fruchtbar werden können. Kenntnisreich und allgemeinverständlich verdeutlicht er, wie treffend der Satz des Quantenphysikers Werner Heisenberg ist, den er zitiert: „Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber am Grund des Bechers wartet Gott.“ (Gregor Bauer, www.gregorbauer.com)

November 2021

Am Donnerstag, den 4. November 2021, habe ich  in der Familienbildungsstätte Ibbenbüren aus Anlass des 25jährigen Bestehens des Hospizvereins Ibbenbüren einen Vortrag zum Thema  “Ein Blick nach drüben: Erfahrungen in der Nähe des Todes – Folgen für unser Menschen- und Gottesbild” gehalten. Die Vortragsfolien stehen im pdf-Format (ohne Videos) zum Download zur Verfügung. Falls Sie  gern die Folien im Original Powerpoint-Format mit Animationen und Videos hätten, schreiben Sie mir bitte unter:  andreas.neyer@tu-dortmund.de.

Download (PDF, 4.38MB)

Als weiterführende Literatur zur Thematik des Vortrags kann ich das  folgende sehr gut lesbare Buch von Elisabeth Kübler Ross empfehlen:

Wertvolle Berichte über Phänomene im Umfeld des Todes wie Sterbebettvisionen, NAHtoderfahrungen und NACHtoderfahrungen finden sich in dem umfangreichen Buch von Peter und Elizabeth Fenwick:

Von theologischer Seite gibt es nur wenige Autoren, die sich an die Thematik der Erfahrungen von Menschen in der Nähe des Todes heranwagen. Eins der wenigen und gut lesbaren Bücher dazu  stammt von Jörg Zink:

Die – in meinen Augen – theologisch beste Aufarbeitung der Nahtoderfahrung findet sich in dem umfangreichen Buch “Was kommt nach dem Tod?” von Hans Kessler:

Darüber hinaus sind alle Bücher des Theologen und Psychologen Joachim Nicolay, der auch der Vorsitzende des Netzwerks Nahtoderfahrung e.V. ist, sehr zu empfehlen – wie z.B.:

In diesem Jahr habe auch ich selber ein Buch zum Thema Nahtoderfahrungen herausgebracht, in dem es u.a. um die Verbindung von Nahtoderfahrungen zur Mystik und zur Quantenphysik geht (mehr dazu siehe unten).

01. März 2021

Nach einem Jahr des Stillstandes ist es nun an der Zeit für ein Update dieser Homepage. Da es im letzten Jahr kaum Vortragstermine und sonstige Verpflichtungen gab, hatte ich viel Zeit, meine bisherigen Arbeiten auf dem Gebiet von Quantenphysik, Nahtoderfahrungen  und Glaube zusammenzufassen und schriftlich niederzulegen. Entstanden ist auf diese Weise das Buch “Wissenschaft und Glaube – Quantenphysik und Nahtod-Erfahrungen”. Es wird vom Crotona Verlag herausgegeben und soll am 21. April veröffentlicht werden.

Beworben wird es vom Verlag mit folgendem Text:

“Die führenden Wissenschaftler der Quantenmechanik und die aufgeschlossenen Forscher auf dem Gebiet der Nahtod-Erfahrungen stimmen dahingehend überein, dass es, bei nüchterner Sichtweise, eine Reihe Indizien dafür gibt, dass Erkenntnisse in beiden Bereichen eine verblüffende Ähnlichkeit aufweisen.

Prof. Dr. Andreas Neyer ist einer jener wegweisenden Brückenbauer, der in beiden Welten zu Hause ist und über die Fähigkeit verfügt, scheinbar Unvereinbares zusammenzuführen. Er betreibt eine „transzendenzoffene Wissenschaft“, die eine mögliche Synthese zweier Welten nicht bereits dadurch verhindert, dass sie alte Vorurteile weiterträgt.

So entsteht eine Weltsicht, in der „Wissenschaft und Glaube“ nicht mehr Gegensätze darstellen, sondern möglicherweise nur die jeweils andere Seite der Wirklichkeit abbilden. Letztlich ist alles Leben eins!”

 

29. Januar 2020

Mit dem Beginn des Neuen Jahres beginnt auch ein neues Kapitel für diese Homepage. Sie wurde im Sommer 2018 gehackt und fristet seit dieser Zeit ein etwas stiefmütterliches Dasein. Das soll sich nun ändern.

Bisher hatte ich insbesondere die Vorträge in zeitlicher Reihenfolge dokumentiert.  Die aktuelle Organisationsform ist hingegen mehr thematisch orientiert.  Dabei umfassen die Themen folgende Rubriken:  “Nahtoderfahrungen”, “Quantenphysik und Glaube”, “Mystik” und “Theologie und Kirche”.  Zu diesen Themenfeldern finden Sie zum einen Texte als auch die Vortragsfolien eigener Vorträge im pdf-Format. Falls Sie gerne die Folien im Original Powerpoint-Format mit Animationen und Videos hätten, schreiben Sie mir bitte unter:  andreas.neyer@tu-dortmund.de.