Themen

Unter dieser Rubrik konzentriere ich mich auf die drei Themen
1. “Quantenphysik”,
2. “Mystik” und
3. “Nahtoderfahrungen”,
weil ich in ihnen den gemeinsamen Ansatz sehe, die rein materialistische Weltsicht hinter sich zu lassen und auch der Wirklichkeit einer geistigen Welt Raum zu geben.

  1. “Quantenphysik”
    Die Quantenphysik erklärt Experimente mit atomaren und subatomaren Teilchen sehr präzise dadurch, dass sie den Teilchen Wahrscheinlichkeitswellen zuordnet und aus diesen mit Hilfe von mathematischen und statistischen Verfahren eine Verteilung von Messwerten vorhersagt. Die auf diese Weise getroffenen Vorhersagen konnten bisher in jedem Fall sehr genau bestätigt werden, womit die Quantentheorie mit zu den besten Theorien gehört, die es in der Physik gibt.
    Der Grund, weshalb die Quantenphysik in meinen Augen besonders dazu geeignet ist, neben dem materiellen Aspekt der Wirklichkeit auch auf eine nicht-materielle, eher geistige Ebene hinzuweisen, ist folgender:  Im Gegnsatz zur klassischen Physik, die von objektiven, unveränderlichen materiellen Grundbausteinen für den Aufbau von Allem ausgeht, stellen sich aus der Sicht der Quantenphysik die Grundelemente der Wirklichkeit – die Quanten – als Prozesse dar, die ununterbrochen zwischen faktischen, materiellen Erscheinungen (Messwerten, Beobachtungen, Störungen)  in der uns umgebenden, realen Welt und potenziellen, nicht-sichtbaren und nicht-greifbaren Möglichkeitsformen wechseln. Diese Grundstruktur aller grundlegenden „Bausteine“ unseres Kosmos macht die Quantenphysik so attraktiv als Modell für eine ganz allgemeine „Materie-Geist“ Interaktion.
    Da die Physiker von der Natur dazu gezwungen wurden – “in einem Akt der Verzweiflung”, wie Max Planck es ausdrückte -,  die Quantenhypothese und später die Quantenmechanik zu formulieren, letztlich um experimentelle Fakten zu erklären, betrachte ich die Quantenphysik letztlich verursacht durch Erfahrungen mit der Natur. 
  2. “Mystik”
    Unter “Mystik” verstehe ich die inneren Erfahrungen von Menschen, die auf Grund dieser Erfahrungen davon überzeugt sind, dass es neben der sichtbaren Welt eine weitere nicht sichtbare, geistige Dimension gibt und diese in einem inneren Zusammenhang mit der sichtbaren Seite dieser Welt steht.
    Insofern betrachte ich die Erkenntnisse der Mystiker/innen als Erfahrungswissen.

  3.  “Nahtoderfahrungen ”
    Nahtoderfahrungen sind, wie der Name sagt, Erfahrungen, die Menschen machen, die sich in Todesnähe oder anderen extremen Situationen befunden haben. Nach solchen Erfahrungen ändert sich in der Regel die Weltsicht für diese Personen in dem Sinn, dass sie neben der sichtbaren Alltagswelt auch von der realen Existenz einer sie umgebenden nicht-sichtbaren, geistigen Welt überzeugt sind und ihr Leben dementsprechend gestalten.

Die engen Beziehungen der drei Themen untereinander wurden bereits von vielen Autoren thematisiert. So verweist Willigis Jäger als einer der bekanntesten Mystiker unserer Tage in seinen Büchern sehr häufig auf Eigenschaften der Quantenphysik, die den Erfahrungen der Mystiker ähnlich sind.

Eine enge Beziehung der Quantenphysik mit Nahtoderfahrungen sieht auch Pim van Lommel, der in seinem Buch “Endloses Bewusstsein” der Thematik Quantenphysik und Bewusstsein
ein eigenes Kapitel widmet (Kap. 11).

 

 

 

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